 | In Cool Navigate werden Strategien zur Entwicklung und Ausführung adaptiver Webanwendungen in mobilen Einsatzszenarien untersucht. Dabei wird abhängig von den Eigenschaften des mobilen Endgerätes und der mobilen Kommunikationsstrecke eine energieoptimierte Nutzung des Endgeräts angestrebt. Je nach Energiezustand des mobilen Endgerätes werden Softwarekomponenten clientseitig bzw. serverseitig ausgeführt. Bei entsprechend hohem Ladezustand können ressourcenintensive Anwendungsteile direkt auf dem mobilen Client ausgeführt werden, was zu erhöhtem Bedienungskomfort führt. Ist andererseits der Ladezustand der Batterie gering, so wird der Client im Stromsparmodus betrieben und möglichst viel Rechenleistung durch den Server erbracht. | |
 | CoolSoftware (Energieeffizienz durch intelligente Software-Systeme) Das Projekt verfolgt das Ziel, den Energieverbrauch komplexer IKT-Systeme durch eine intelligente Softwaresteuerung zu reduzieren. Es wird untersucht, inwieweit durch adaptive Software auf System- und Anwendungsebene ein energieoptimierter Betrieb der zugrunde liegenden Hardwareinfrastruktur erreicht werden kann. | |
 | CRUISe (Composition of Rich User Interface Services) Das CRUISe-Projekt widmet sich der modellgetriebenen Entwicklung und Bereitstellung kompositer, service-orientierter Webanwendungen. Grundlegende Idee ist es, das Web-Service-Prinzip auf die Präsentationsebene zu übertragen. Dadurch wird eine "universelle Komposition" möglich – eine Zusammenstellung gleichartige Komponenten bzw. Dienste, die sowohl Daten, Geschäftslogik als auch UI-Bestandteile bereitstellen können. Die Auswahl und Konfiguration dieser Komponenten sowie die Anpassung der Komposition zur Laufzeit ist dabei vom Kontext abhängig, d.h. es entstehen adaptive, passgenaue Webanwendungen bei gleichzeitig verringertem Entwicklungsaufwand. | |
 | DEMISA (Development methods for process-driven and composite mashup applications) Das Projekt DEMISA widmet sich dem modellgetriebenen Entwicklungsprozess ausgehend von einem Geschäftsprozessmodell hin zu einer kompositen Mashup-Anwendung. Zur effizienteren Ausrichtung an die Geschäftsprozesse besteht der Lösungsansatz darin, einerseits die Beschreibung von UI-Mashups bzw. deren Komponenten durch aufgabenspezifische Attribute zu erweitern und andererseits Geschäftsprozesse als Rahmen für die durchzuführenden Aufgaben zu betrachten. Neben einer integrativen Laufzeitumgebung für Mashups und Prozesse soll ein Autorenprozess entwickelt werden, der durch geeignete Werkzeuge unterstützt wird. | |
 | DoCUMA (Entwicklung von kompositen und ubiquitären, mobilen Anwendung für kollaborative Szenarien) In den letzten Jahren geriet die sogenannte spontane Zusammenarbeit, welche auch als informelle Kollaboration bezeichnet wird, in den Fokus des Forschungsbereichs der computergestützten kooperativen Arbeit (CSCW). Dabei wird untersucht wie diese Kooperationsform durch mobile Endgeräte unterstützt werden kann, da sie die Vorteile des orts- und zeitunabhängigen Einsatzes bieten. Das Forschungsprojekt DoCUMA beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit den Möglichkeiten der statischen und dynamischen Verteilung und Komposition von Anwendungsbestandteilen. Hierbei soll geklärt werden wie die Verteilung von Komponenten auf verschiedene Plattformen, in Abhängigkeit von Kontexteigenschaften, im Kompositionsmodell einer Anwendung beschrieben werden kann. | |
 | EDYRA (Engineering of Do-it-Yourself Rich Internet Applications) Die Nachwuchsforschergruppe EDYRA ist ein Kooperationsprojekt der Professur für Datenbanken und des Lehrstuhls für Multimediatechnik und Teil des Nachwuchsforscher-Clusters "ResUbic Lab Dresden". Im Projekt wird die Entwicklung kompositer, serviceorientierter und adaptiver Rich-Internet Anwendungen (Mashups) im Anwendungsgebiet Decision-Support und Business-Intelligence für das unternehmerische und private Umfeld erforscht. Ziel von EDYRA ist u. a., die Komplexität des Entwurfsprozesses kompositer adaptiver und kollaborativer Web- und multimedialer Anwendungen, insbesondere für mobile und ubiquitäre Anwendungsszenarien, unter Verwendung von User-Interface- und Web-Services wesentlich zu reduzieren. Dadurch sollen bezüglich des Entwicklungsaufwands sowie der Qualitätssicherung für diese verteilten Anwendungen substanzielle kommerzielle Vorteile gegenüber aktuellen Entwicklungsmethoden erzielt und neue Anwendungsfelder erschlossen werden. Die Finanzierung erfolgt durch den Freistaat Sachsen und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Sozialfonds. | |
 | HSM (Hierarchical Storage Management) Im Industrieprojekt HSM (Hierarchical Storage Management) beschäftigen wir uns mit verschiedensten Forschungsfragen zur Archivierung und Langzeitspeicherung multimedialer Dokumente und Informationen. Beispielsweise betrifft dies die Softwarearchitektur, Schnittstellen und Verwaltungsalgorithmen von HSM-Systemen, die Dokumentenformate zur Langzeitarchivierung (auch interaktiver Dokumente), Fragen zum Digital-Rights-Management entsprechender Informationen, Aspekte der Datensicherheit, Verschlüsselung und des Key-Management-Systems, aber auch Forschungsfragen zu Metadaten, deren Erfassung und zur semantischen Verwaltung multimedialer Informationen, als auch Usability-Betrachtungen clientnaher Endanwendungen. | |
 | HyperAdapt (Wohlgeformte und kontrollierte mehrstufige aspektorientierte Adaption von Hypermediaanwendungen) Als DFG-Projekt untersucht Hyperadapt die wohlgeformte und kontrollierte mehrstufige, aspektorientierte Adaption im Kontext von Hypermedia-Anwendungen. Das Projekt baut auf den Erfahrungen auf, die in den vorherigen Projekten AMACONT und Reuseware gesammelt wurden. | |
 | K-IMM (Knowledge through Intelligent Media Management) Das Forschungsprojekt K-IMM befasst sich mit der Modellierung semantischer Beschreibungen für multimediale Dokumente und deren Kontext. Ziel ist es, die Erstellung medien- und nutzereigener Semantik geeignet zu unterstüzen und zur Verwaltung von Mediensammlungen zu nutzen. | |
 | Mefisto (Management – Führung – Information – Simulation im Bauwesen) Das Forschungsprojekt Mefisto ist ein BMBF-Leitprojekt im Rahmen der Förderinitiative IKT2020. Einzuordnen in den Bereich der Bauinformatik, zielt es darauf ab, das Management von Bauprojekten mit Hilfe eines Managementführungssystem zu unterstützen. Neben vielen anderen Problemstellungen ist eine die kontextsensitive, intelligente Visualisierung von Daten. Demnach soll die implizite Semantik der darzustellenden Daten sowie das Wissen über die Aufgabe, den Nutzer und sein System genutzt werden, um je nach Situation Informationen adäquat zu repräsentieren. | |
| SENSE (intelligent Storgae and Exploration of large docueNt SEts) Im SENSE-Projekt soll eine intelligente, flexible und durchgängige Lösung konzipiert und evaluiert werden, die dem Anspruch einer Dokumenten-Management-Lösung genügt, die den gesamten Informations-Lebenszyklus der Dokumente erkennt und unterstützt. | |